AACR 2019—Pembrolizumab/Chemo steigert Überlebenschancen bei NSCLC mit Hirn-/Lebermetastasen


  • Keren Landman, MD
  • Univadis
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Erkenntnis

  • Durch die Beigabe von Pembrolizumab zu einer Chemotherapie mit Pemetrexed und Platin verbesserten sich PFS und OS von Patienten mit NSCLC-Metastasen in Leber und Hirn.

Warum das wichtig ist

  • Die Prognose für Patienten mit einem metastatischen, nicht das Plattenepithel betreffenden NSCLC ist bisher schlecht.

Studiendesign

  • Post-hoc-Analyse von Daten zu Patienten mit unbehandeltem NSCLC und Leber-/Hirnmetastasen, die in KEYNOTE-189 aufgenommen wurden, eine im Verhältnis von 2:1 randomisierte, placebokontrollierte Studie der Phase III zu Pemetrexed und Platin mit/ohne Pembrolizumab.
  • Die Randomisierung wurde nach PD-L1-Tumoranteil, Platinwirkstoff (Carboplatin oder Cisplatin) und Raucherstatus stratifiziert.
  • Die Patienten wiesen einen Allgemeinzustand von 0/1 nach der Eastern Cooperative Oncology Group und keine EGFR/ALK-Anomalien auf.
  • Finanzierung: MSD.

Wesentliche Ergebnisse

  • 19 Prozent der Patienten hatten Lebermetastasen und 18 Prozent hatten Hirnmetastasen.
  • Die mittlere Nachbeobachtung dauerte 18,7 Monate.
  • Patienten mit Leber- und Hirnmetastasen wiesen unter Pembrolizumab statt dem Placebo in folgenden Punkten höhere Werte auf:
    • PFS:
      • Leber: 6,1 (95%-KI: 4,7–8,5) statt 3,4 (95%-KI: 2,8–4,7).
      • Hirn: 6,9 (95%-KI: 5,4–11,0) statt 4,7 (95%-KI: 2,2–5,5).
    • OS:
      • Leber: 12,6 (95%-KI: 8,1–19,1) statt 6,6 (95%-KI: 4,6–7,6).
      • Hirn: 19,2 (95%-KI: 15,0–25,9) statt 7,5 (95%-KI: 4,6–10,0).
  • Das Sterbe- und/oder Progressrisiko wurde ungeachtet des Vorliegens oder Nichtvorliegens von Leber- oder Hirnmetastasen um etwa die Hälfte reduziert.

Einschränkungen

  • Post-hoc-Analyse.