AACR 2019—Impfstoff mit autologen Zellen verbessert Überlebenschancen bei Glioblastom


  • Keren Landman, MD
  • Univadis
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Erkenntnis

  • Ein Impfstoff mit autologen Zellen ergab Verbesserungen bei OS und PFS mit niedriger Toxizität bei Patienten mit einem Glioblastom (GBM).
  • Die Überlebenschancen waren höher bei Patienten mit einem Tumor mit O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase (MGMT).

Warum das wichtig ist

  • Ein GBM verläuft stets tödlich, das mittlere Überleben beträgt 14 Monate, und es gibt nur wenige Behandlungsmöglichkeiten.

Studiendesign

  • Studie der Phase Ib an 33 Patienten mit einem neu diagnostizierten GBM, die nach dem Zufallsprinzip einen Impfstoff mit autologen Zellen und einen von vier Expositionszeiträumen erhielten; die Randomisierung wurde abgebrochen, nachdem Patient 23 und nachfolgende Patienten der höchsten Exposition ausgesetzt worden waren. 
  • Der Impfstoff war eine Kombination aus GBM-Zellen und einem Antisense-Molekül gegen die IGF-1-Rezeptor-DNA/mRNA.
  • Expositionskategorien (implantierte Kammern/Stunden):
    • 10/24 (6 Patienten)
    • 10/48 (5 Patienten)
    • 20/24 (5 Patienten)
    • 20/48 (17 Patienten)
  • Nachbeobachtung im Mittel (Bereich): 13 (4–39 Monate).
  • Finanzierung: Paparone Foundation, Stevens Foundation, Kimmel Cancer Center.

Wesentliche Ergebnisse

  • Das OS nach zwei Jahren betrug 34 Prozent und das PFS nach einem Jahr 41 Prozent (dies gegenüber 14 % bzw. 28 % mit dem Versorgungsstandard).
  • Die Post-hoc-Analyse ergab 16 Patienten mit einem methylierten und 17 mit einem nicht methylierten MGMT-Tumor. Das OS war unabhängig von der Temozolomid-Behandlung höher in der methylierten (30,9 Monate) als in der nicht methylierten (11,3 Monate) Gruppe.
  • 12 von 17 progressionsfreien Patienten sind weiterhin am Leben und funktionsfähig.

Einschränkungen

  • Studie mit kleiner Stichprobengröße.
  • Kein Kontrollarm.