3D-Mammogramme: Nutzen bei Frauen im Alter von 40–49 Jahren am höchsten

  • JAMA Oncol

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Ein Screening mit digitaler Brusttomosynthese (DBT, 3D-Mammographie) ist mit einer besseren Krebserkennungsrate und weniger Recalls als eine digitale Mammographie (DM) assoziiert.
  • Bei Frauen im Alter von 40–49 Jahren war die Steigerung der Krebserkennungsrate am höchsten. Insbesondere kleinere, knotennegative invasive Krebserkrankungen wurden häufiger mit DBT erkannt.

Warum das wichtig ist

  • Die Ergebnisse sprechen dafür, dass eine DBT einer DM überlegen ist, vor allem bei jüngeren Frauen zwischen 40–49 Jahren.

Studiendesign

  • Retrospektive Kohorte zu Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchungen mit DBT vs. DM (n = 96.269 Frauen; 3 Forschungszentren, die das PROSPR[Population-based Research to Optimize the Screening Process]-Konsortium zu verschiedenen Ergebnismessungen bildeten). Die sowohl mit DBT als auch mit DM untersuchten Frauen waren 40–74 Jahre alt.
  • Finanzierung: PROSPR

Wesentliche Ergebnisse

  • Das DBT-Screening war in der größeren Kohorte mit älteren Frauen und höheren Brustdichten mit einer höheren Erkennung von kleineren, häufiger knotennegativen, HER2-negativen, invasiven Tumoren (73,7 %) als bei DM (65,4 %) assoziiert.
  • Ein Screening mit DBT war zudem mit einer niedrigeren Recall-Rate (OR: 0,64; p 
  • Frauen im Alter von 40–49 Jahren hatten die höchste Steigerung in der Erkennungsrate (1,70 pro 1.000 mehr bei nichtdichten Brüsten vs. 2,27 pro 1.000 mehr bei dichten Brüsten), wobei häufiger kleinere, knotennegative, invasive Tumore erkannt wurden.

Einschränkungen

  • Beobachtungsstudie.