Aktuelle Fortschritte der neoadjuvanten Chemotherapie bei Brustkrebs im Frühstadium

Mark Verrill
Consultant Medical Oncologist, Northern Centre for Cancer Care Newcastle upon Tyne, Vereinigtes Königreich

Die neoadjuvante Therapie ist inzwischen der Standard zur Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium. Neoadjuvante Therapien sind auf zunehmend innovativere Weise geprüft worden und verwenden üblicherweise die pathologische Komplettremission (pCR) als Surrogatmarker für die Langzeitergebnisse. Studien mit neoadjuvanten Therapien haben mehrere Vorteile im Vergleich zu Studien in anderen Settings, nicht zuletzt, weil die pCR innerhalb von Monaten verfügbar und nur eine relativ kleine Stichprobe erforderlich ist. Diese Studien können somit benutzt werden, um die frühe Einbindung neuer wirksamer Therapien für Brustkrebs im Frühstadium zu erleichtern und liefern außerdem wichtige Daten für die Forschung. Mark Verrill beschreibt die Prinzipien neoadjuvanter Studien zu Brustkrebs im Frühstadium aus der Perspektive des medizinischen Onkologen und zeigt, welche Patientinnen am meisten von einer neoadjuvanten Therapie profitieren. Auch stellt er die Ergebnisse einiger wichtiger neuerer Studien wie der adaptiven I-SPY2-Studie vor.

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