• Eine Analyse gepoolter Daten zeigt, dass Tenofovir-Alafenamid für die Nieren sicher ist

    Eine Analyse der gepoolten Daten von 26 klinischen Studien legt den Schluss nahe, dass dem günstigen renalen Biomarker-Profil bei Therapie mit Tenofovir-Alafenamid im Vergleich zu Tenofovir-Disoproxilfumarat eine geringere Rate klinisch signifikanter renaler Ereignisse bei HIV-Positiven entspricht.

  • Führen Integrase-Inhibitoren vermehrt zu ZNS-Nebenwirkungen?

    Neuropsychiatrische Nebenwirkungen können zum Therapie-Abbruch führen. Doch nicht immer sind sich Patienten und Ärzte dieser Nebenwirkungen bewusst.

  • Kein Risiko einer HIV-Übertragung bei schwulen Paaren unter wirksamer ART

    Der PARTNER-Studie zufolge ist das Risiko einer HIV-Übertragung bei schwulen Paaren ebenso wie bei heterosexuellen so gut wie gleich null ist, wenn die Viruslast des HIV-positiven Partners durch die ART supprimiert ist.

  • HIV: Lassen sich AIDS-definierende Erkrankungen anhand des Virusgenoms vorhersagen?

    Genetische Faktoren der vorherrschenden HIV-Variante sind mitverantwortlich dafür, welche AIDS-definierenden Erkrankungen beim einzelnen Patienten auftreten.

  • HIV-positive Veteranen haben ein erhöhtes Risiko für einen Subtyp des Ösophagus-Karzinoms, aber nicht für Magenkrebs

    Bei männlichen Veteranen ist die HIV-Infektion mit einem erhöhten Risiko für ein Plattenepithel-Karzinom der Speiseröhre assoziiert, insbesondere bei niedrigen CD4-Werten; dies gilt aber nicht für das Adenokarzinom oder das Magen-Karzinom (nach Berücksichtigung möglicher Einflussfaktoren).

  • HIV-PrEP: Jeder fünfte Anwender in Deutschland bezieht seine Medikamente nicht über ein Rezept

    Der Bezug von PrEP-Medikamenten auf inoffiziellem Weg erhöht das Risiko für unsachgemäße Anwendung.

  • Die Prävalenz der Dyslipidämie ist bei HIV-infizierten Kindern unter cART erhöht

    Eine Studie zeigt eine hohe Dyslipidämie-Prävalenz bei HIV-infizierten Kindern in Äthiopien; ausgewertet wurden Daten der beiden prospektiven pädiatrischen Kohorten EPHIC and EPDOS. Abnorme Lipidwerte waren bei Kindern mit cART (kombinierte antiretrovirale Therapie) signifikant häufiger als bei therapie-naiven Kindern.

  • Leistet die HIV-PrEP anderen STI Vorschub? Erste Zahlen aus Deutschland.

    Die MSM-Studie belegt: PrEP-Gebrauch erhöht das Risiko für andere STI – regelmäßige Testung ist indiziert.

  • Effect of Anti-CD4 Antibody UB-421 on HIV-1 Rebound after Treatment Interruption
    Effect of Anti-CD4 Antibody UB-421 on HIV-1 Rebound after Treatment Interruption

    ART alone cannot eradicate HIV because of the persistence of viral reservoirs, and plasma viremia promptly rebounds shortly after discontinuation of ART.

  • Tenofovir-Diphosphat in getrockneten Blutstropfen sagt Virämie bei HIV-Patienten voraus

    Die Studie zeigt, dass Tenofovir-Diphosphat in getrockneten Blutstropfen eine Virämie bei HIV-Patienten vorhersagt, selbst bei virologisch supprimierten Patienten; sie legt zudem nahe, diesen Parameter komplementär zur HIV-Viruslast zu verwenden, um die Effektivität der ART zu überwachen.

  • HIV: Unter welchen Umständen entwickeln sich bevorzugt Resistenzen gegen die antiretrovirale Therapie?

    Trotz potenter kombinierter antiretroviraler Therapie kommt es auch heute noch zu Resistenzen. Bestimmte Patientengruppen sind häufiger betroffen.

  • HIV-positive Kinder können trotz Virus-Suppression eine schwache Immunreaktion haben

    Die Autoren untersuchten die Häufigkeit und klinischen Ergebnisse einer schwachen Immunreaktion bei Kindern mit ART im Rahmen der European Pregnancy and Paediatric HIV Cohort Collaboration (EPPICC).

  • Rote Hand Brief: Elvitegravir in Kombination mit Cobicistat soll in Spätschwangerschaft nicht eingesetzt werden

    Wegen verringerter Plasmaspiegel von Elvitegravir plus Cobicistat wird von dieser Wirkstoffkombination bei Schwangeren abgeraten. Eine erhöhte Übertragungsrate auf das Kind ist jedoch nicht bekannt.

  • T-Zell-Aktivierung an der langsameren Progression von HIV-2 beteiligt

    Eine große, Studie in Guinea-Bissau zeigt immunologische Unterschiede zwischen HIV-2- und HIV-1-Infektionen, und zwar zusätzlich zu jenen, die in früheren Studien beschrieben wurden. Möglicherweise erklärt dies die langsamere Progression bei HIV-2-Infizierten.

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